Simple and More

Wie du durch Minimalismus produktiver wirst

Minimalismus ist heute angesagter denn je, gerade jetzt, wo wir alle viel Zeit zu Hause verbringen und merken, was uns wirklich lieb uns wichtig ist. Die Idee eines minimalistischen Lebensstils ist aber nicht nur irgendein schnelllebiger Trend, sondern bietet Möglichkeiten für eine echte Veränderung in deinem Leben.

Was ist eigentlich Minimalismus?

Minimalismus beschreibt einfach gesagt einen Lebensstil, bei dem man sich auf das Wesentliche besinnt und nur das besitzt, was man wirklich braucht und besitzen möchte.

Der minimalistische Lebensstil beschränkt sich aber nicht nur auf Gegenstände, sondern kann eigentlich auf alle Lebensbereiche angewendet werden.

Auch, wenn der Minimalismus oft sehr extrem verstanden wird, kommt es nicht darauf an möglichst wenig, oder sogar nur eine gewisse Zahl an Dingen zu besitzen. Es geht vielmehr darum, dir wirklich bewusst zu machen, was du zum Leben brauchst, welche Gegenstände und Verhaltensweisen einen Nutzen haben und dir tatsächlich Freude machen. Alles andere ist unnötiger Ballast und sich von diesem zu befreien kann eine unheimliche Entlastung sein.

Produktiver durch Minimalismus – So geht’s

Mehr Fokus auf das Wesentliche
Fühlst du dich oft unruhig, überfordert, hast zu viel im Kopf und kannst dich nur schwer auf eine Sache konzentrieren? Dann kann dir Minimalismus helfen. Wenn du alles Unnötige aus deinem Umfeld entfernst, bekommst du plötzlich Klarheit über das, was wirklich wichtig ist. Wenn es weniger aufzuräumen, zu besorgen und zu tun gibt, hast du den Kopf frei, um dich zu fokussieren. Du wirst merken, dass es dir mit weniger materiellem Ballast und einem auch optisch ruhigeren Umfeld leichter fallen wird, dich zu konzentrieren und fokussiert an deinen Aufgaben und Zielen zu arbeiten.

Mehr Klarheit und Ruhe
Der Begriff „Visual Clutter“ beschreibt ein Umfeld, dass durch Unordnung und viele Gegenstände sehr unruhig ist. Diese Unruhe kann dich nervös machen und auch für eine innere Unruhe sorgen. Wahrscheinlich denkst du auch ständig darüber nach, dass du mal aufräumen solltest oder was du als nächstes kaufen könntest. Minimalismus hilft dir hier, dein Umfeld klarer und ruhiger zu gestalten, sodass du nicht ständig abgelenkt wirst und auch wirklich in deinem Zuhause zur Ruhe kommen kannst. Nicht dein Umfeld wird durch weniger „Clutter“ ordentlicher, auch den Geist findet neue Klarheit.

Ein klarer Plan bringt dich ins Handeln
Schiebst du Aufgaben häufig auf? Das kann daran liegen, dass du keinen genauen Plan hast und nicht weißt, wo du anfangen sollst. Auch in deiner Planung kann dir Minimalismus helfen, produktiver zu werden. Fokussiere dich auch hier auf das Wesentliche: Was sind die elementaren Schritte und ToDos, um die Aufgabe zu erfüllen? Schreibe dir diese Punkte auf und arbeite sie dann Schritt für Schritt ab. Am besten eignet sich hierfür ein Planer oder ein Notizbuch, dass schlicht gehalten ist und dich so nicht ablenkt, sondern dich eher motiviert, deinen Plan strukturiert und fokussiert durchzuziehen.

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So schaffst du den Schritt zum Minimalismus

Vielleicht hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht so einfach ist sich von Dingen und alten Verhaltensweisen zu trennen. Das liegt daran, dass wir besonders Gegenstände oft mit Emotionen oder Erinnerungen verbinden. Aber wie kannst du es nun schaffen, minimalistischer zu leben?

Ändere dein Mindset
Um dir das Loslassen zu erleichtern, kannst du dir die folgenden Gedanken immer wieder vor Augen führen:

  • Die Erinnerungen sind in deinem Herzen, unabhängig von einem Gegenstand oder Foto.
  • Die Person, die dir etwas geschenkt hat, hat sicher Verständnis dafür, wenn du keinen Bedarf mehr dafür hast.
  • Du musst Dinge nicht wegwerfen, verschenke oder verkaufe sie und mache so anderen damit noch eine Freude.
  • Auch wenn wir einen Gegenstand sehr emotional betrachten: Er hat keine Gefühle und ist nicht „traurig“, wenn du ihn weggibst.

Die Marie Kondo Methode
Wenn du dich schon mal mit dem Thema Minimalismus beschäftigt hast, ist dir auch garantiert der Name Marie Kondo schon begegnet. Sie hat eine Methode entwickelt, mit der es dir leichter fällt, dich von Dingen zu trennen. Die wichtigsten Punkte sind hierbei einfach Schritt für Schritt vorzugehen und so alle Bereiche nach und nach zu „entrümpeln“. Der zweite Grundsatz von Marie Kondo ist der berühmte Satz „Does this spark joy?“. Bei Ihrer Methode nimmst du jeden Gegenstand in die Hand und fragst dich, ob er bei dir Freude auslöst. Tut er das nicht, kannst du ihn gehen lassen. So behältst du nur das, was du wirklich besitzen willst.

Der positive Nebeneffekt: Du gewinnst einen Überblick über all deinen Besitz und kannst viel besser einschätzen, was du tatsächlich neu kaufen musst und welche Käufe du dir sparen kannst. So sparst du nicht nur Platz, sondern auch noch Geld.

Fazit
Minimalismus ist also nicht nur ein neuer Trendbegriff, sondern kann dir wirklich helfen, mehr Fokus und Klarheit in dein Leben zu bringen. Viele Menschen fühlen sich durch den Fokus auf das Wesentliche glücklicher und fühlen sich durch das Loslassen von Gegenständen befreit.

[Hast du jetzt auch Lust, auf ein minimalischeres Leben? Dann mach mit bei unserer Minimalismus Challenge und trenne dich Schritt für Schritt von unnötigem Ballast.]

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